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Massive Preissprünge bei deutschen Wohnimmobilien

Der Preisboom bei Wohnimmobilien, wie etwa Eigentumswohnungen, geht in Deutschland unverändert weiter. Besonders stark und dynamisch steigen dabei die Preise – bis zu 35% – in B-Städten (Der Begriff „B-Städte“ ist hierbei nicht einheitlich definiert, in der Regel werden unter dieser Bezeichnung die nächstgrößeren Städte nach den Top 7-Standorten zusammengefasst. Mindestens Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Essen, Hannover, Leipzig, Nürnberg und Wiesbaden werden in der Regel dazugezählt). Die größten Preissprünge stellt immowelt.de in Hannover (+35%) und Bremen (+31%) fest. Jedoch sind auch hohe Preisanstiege in Leipzig (+25%) und in Nürnberg (+15%) zu verzeichnen.

Mögliche Gründe für diesen Anstieg der Immobilienpreise könnten die wachsende Bevölkerung in den vergangene Jahren, eine solide Wirtschafts- und Kaufkraft, ein Mangel an attraktivem Wohnraum und ein vergleichsweise niedriges Preisniveau sein. So ist z.B. in Hannover entgegen der Prognose die Einwohnerzahl gestiegen, was zu einer steigenden Anspannung auf dem Wohnungsmarkt geführt hat. Leipzig verzeichnet stattdessen seit einigen Jahren einen hohen Zuzug.

Jedoch bleiben auch die großen Top-Städte im Fokus der Käufer. So bleibt München, trotz einem „geringen“ Preisanstieg in Höhe von 11%, auch weiterhin die teuerste Stadt in Deutschland. Landeshauptstadt hat in diesem Jahr das erste Mal die Grenze von 6.000 € pro m² überschritten (6.356 €/m²). Zweitteuerste Großstadt ist Frankfurt am Main, gefolgt von Stuttgart und Hamburg.

Quelle: http://www.immocompact.de/nachrichten/massive-preisspr%C3%BCnge-bei-deutschen-wohnimmobilien?from=2016-05-12%2009%3A15&to=2016-05-17%2008%3A00&pid=210621

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